Dienstag, 21. Januar 2020
Notruf: 122
Wiesenfest

Neue Feuerwehreinsatzbekleidung erfolgreich bei Branddienstleistungsprüfung getestet.

Bei den oberösterreichischen Feuerwehren gibt es seit einigen Jahren eine neue Dienstbekleidungsverordnung für die Einsatzausrüstung. Mit November 2019 konnte die freiwillige Feuerwehr Schulleredt an insgesamt 41 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen diese in Blau gehaltene neue Einsatzbekleidung ausgeben.

Man ließ es sich trotz sorgfältigster getroffener Kaufentscheidung nicht nehmen die Schutzausrüstung sofort einem Bewährungstest zu unterziehen. Die Branddienstleistungsprüfung in Bronze stellte dafür die ideale Basis dar, weil bei diesem sehr praxisorientierten Abzeichen sämtliche Aufgaben am eigenen Fahrzeug abgeprüft und so ein sehr hoher Nutzen für den realen Einsatz geschaffen wird.

Nach diversen Trainings stellten sich im Summe vier Löschgruppen der Prüfung. Zunächst gilt es bei verschlossenen Türen des Einsatzfahrzeuges den genauen Standort von gezogenen Ausrüstungsgegenständen zu bestimmen. Anschließend wird ein Brandszenario aus Hecken-, Holzstapel- oder Flüssigkeitsbrand gezogen, welches dann mit den entsprechenden Löschangriff bekämpft werden muss. Für die Feuerwehrmitglieder gilt dabei sehr genau und sicher zu Arbeiten und die Prüfung in der geforderten Zeit durchzuführen.

Alle vier Löschgruppen konnten die Prüfung erfolgreich abschließen und unter Anwesenheit des Andorfer Bürgermeisters Peter Pichler die Abzeichen überreicht werden.

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Ölspurbeseitigung über die Grenzen von Andorf hinaus

In den Mittagsstunden des zweiten November rückten insgesamt die sieben Feuerwehren Andorf, Linden, Pimpfing, Raab, Ried im Innkreis, Schulleredt und Steinbruck-Bründl aus um gleichzeitig an verschiedenen Stellen die zirka zehn Kilometer lange Ölspur zu beseitigen. Diese zog sich von der Ortschaft Ranseredt bis ins Gemeindegebiet von Raab. Der Feuerwehr Schulleredt überlag die Reinigung der Strecke von Niederham bis kurz vor Lichtegg und nach etwas mehr als zwei Stunden im Einsatz waren sämtliche Feuerwehren wieder in ihr Zeughaus eingerückt.

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Brand im Pferdehof Lichtegg

Die Abbauarbeiten beim Wiesenfest wurden am frühen Sonntagmorgen schlagartig mit Ertönen der Feuerwehrsirene unterbrochen und Feuerwehrmänner aus allen Bereichen des Wiesenfestareals liefen zu den Einsatzfahrzeugen. Der Brand beim Pferdehof in Lichtegg war bereits bei der Anfahrt deutlich zu erkennen. Am Einsatzort erfolgte durch den Gruppenkommandanten die Lageerkundung, bei der festgestellt wurde, dass der Brand der Werkstatt noch nicht auf die Nachbargebäude übergegriffen hat und dementsprechend wurde der erfolgreiche Versuch unternommen unter Atemschutz und mit der Hochdrucklöscheinrichtung (UHPS) den Brand an einer weiteren Ausbreitung zu hindern. Bei Eintreffen der nachfolgenden Einsatzkräfte wurde die Brandbekämpfung dann an diese abgegeben und gemeinsam mit den Feuerwehren aus der Umgebung wurde die Errichtung einer zirka eineinhalb Kilometer langen zweiten Löschleitung begonnen. Nach über drei Stunden im Einsatz kehrten die letzten Feuerwehrkameraden zurück und nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, nahmen auch sie wieder an den Abbauarbeiten des Wiesenfest teil.

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Wiesenfest Imagevideo

Durch Klicken des Wiesenfestflyers gelangen Sie zur Erstversion des FF Schulleredt Imagevideos

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